Mehr über die Fachforen

Frühkindliche Bildung

Kindertageseinrichtungen und andere Formen der Kindertagesbetreuung bilden als erste Orte der außerfamiliären Bildung, Erziehung und Betreuung neben dem Elternhaus ein Eintrittstor in die individuelle Bildungslaufbahn des Lebenslangen Lernens. Sie leisten einen wichtigen Beitrag zur frühen Bildung in lokalen Bildungslandschaften. Bildung für nachhaltige Entwicklung in Kindertageseinrichtungen umzusetzen bedeutet, Kindern die Möglichkeit zu bieten, sich spielerisch mit zukunftsrelevanten Themen und Fragestellungen auseinanderzusetzen und ihnen dabei den Raum zu geben, selbst Verantwortung zu übernehmen und ihr unmittelbares Lebensumfeld im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung mitzugestalten.

Das Fachforum Frühkindliche Bildung nimmt die Aufgabe, Bildung für nachhaltige Entwicklung erfolgreich in die Bildungsarbeit von Kindertageseinrichtungen als Lernort und Lebensraum für Kinder im Alter von null bis sechs Jahren zu integrieren, in den Blick. Handlungsleitend für die Arbeit des Fachforums ist ein ganzheitlicher Bildungsansatz, der die sozialen, kulturellen, ökonomischen und ökologischen Dimensionen miteinschließt und sich als integraler Bestandteil im bereits bestehenden System versteht.

Die konkreten Alltagserfahrungen, Bedürfnisse und Interessen der Kinder, aber auch die Professionalisierung der  pädagogischen Fachkräfte stellen primäre Bezugs- und Ansatzpunkte für die Bearbeitung und das Aufgreifen der vielfältigen Themen der nachhaltigen Entwicklung (Wasser, Gerechtigkeit, Ernährung, Energie, Konsum, Flucht, Gender und vieles mehr) dar.

Die formulierten Handlungsfelder und Ziele des Fachforums Frühkindliche Bildung fokussieren somit Idealvorstellungen für die Zukunft und haben sowohl einen inhaltlichen als auch einen politischen Kern. Hierbei knüpfen die Ziele des Fachforums an vorhandenen konzeptionellen Grundlagen und Strukturen im Arbeitsfeld der Kindertageseinrichtungen an. Auch werden  Unterstützungsleistungen entwickelt, mit denen es gelingt, Bildung für nachhaltige Entwicklung noch stärker als bisher als Teil des professionellen Handelns zu stärken.

Mitglieder des Fachforums

  • Frank Jansen (Vorsitzender der Fachforums)
    Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) - Bundesverband e.V., Freiburg/Berlin
  • Susanne Schubert (Co-Vorsitzende des Fachforums)
    Innowego – Forum Bildung & Nachhaltigkeit eG, Bündnis ZukunftsBildung
  • Michaela Birnbaum
    Kindertagesstätten Alheim
  • Prof. Dr. Michael Brodowski
    Alice Salomon Hochschule Berlin
  • Heike Fischer
    Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V./Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung
  • Norbert Hocke
    Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
  • Daiga-Patricia Kang/Mariella Iani
    dm-drogerie markt gGmbH + Co. KG
  • Prof. Dr. Anke König
    Deutsches Jugendinstitut e.V.
  • Solveigh Krause
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Ursula Krickl
    Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V.
  • Ute Krümmel
    "Haus der kleinen Forscher"
  • Dr. Christa Preissing
    Berliner Kita-Institut für Qualitätsentwicklung
  • Ralf Thielebein
    S.O.F. Save Our Future - Umweltstiftung

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Schule

Wenn es darum geht, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) erfolgreich im Bildungswesen zu verankern, kommt der schulischen Bildung durch ihren prägenden Einfluss auf individuelle Bildungsbiografien eine besondere Bedeutung zu. BNE stellt dabei die handelnden Akteure im schulischen Bereich vor die Herausforderung, das orientierende Bildungskonzept BNE auf den unterschiedlichen Handlungsebenen (z. B. Bildungsverwaltung, Hochschule/Seminare, Schule) sinnvoll und vor allem wirksam zu verankern. Dabei gilt es, die wesentlichen Handlungsbereiche für diese Integration stärker in den Blick zu nehmen.

Aus Sicht des Fachforums Schule wurden für den Bereich der schulischen Bildung zentrale Handlungsfelder und prioritäre Ziele formuliert, die eine zielgerichtete Implementierung von BNE im schulischen Bereich ermöglichen können. Hierbei geht es insbesondere darum, das Konzept der nachhaltigen Entwicklung als selbstverständliche Aufgabe der Bildungsverwaltung und des Bildungswesens zu verstehen, BNE in der Lehr- und (pädagogischen) Fachkräftebildung zu integrieren und strukturell in den Lehr- und Bildungsplänen sowie am Lernort und im Sozialraum Schule zu verankern und dabei die Partizipation von Kindern, Jugendlichen und Zivilgesellschaft als (Mit-) Gestaltungsinstrument sinnvoll zu berücksichtigen. Die hier formulierten Ziele gelten in gleichem Maße für allgemeine und berufsbildende Schulen.

Mitglieder Fachforum Schule

  • StD Achim Beule (Vorsitzender des Fachforums)
    Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg
  • Katja Hintze (Co-Vorsitzende des Fachforums)
    Stiftung Bildung
  • Dr. Alexander Bittner
    Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  • Wulf Bödeker
    Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen
  • Dr. Ignacio Campino & Marianne Middendorf
    BiWiNa - Initiative zur Förderung der Wirtschaftskompetenz im Sinne einer Bildung für nachhaltige Entwicklung e.V.
  • Johannes Domnick
    Stiftung Bildung
  • Dr. Vera Fricke
    Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv)
  • Heiko Frost
    Verband Deutscher Schullandheime e.V.
  • Nicola Fürst-Schuhmacher
    Engagement Global gGmbH
  • Dr. Ingrid Hemmer
    Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
  • Dr. Ilka Hoffmann
    Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
  • Thomas Hohn
    Bündnis ZukunftsBildung/Greenpeace e.V.
  • Christian Ledig
    Klimastiftung für Bürger
  • Prof. Dr. Bernd Overwien
    Universität Kassel
  • Wolfgang Pabel und Erika Takano-Forck
    Bundeselternrat
  • Heinz-Jürgen Rickert
    unesco-projekt-schulen
  • Prof. Dr. Ute Stoltenberg
    Leuphana Universität Lüneburg
  • Dr. Volker Teichert
    Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST)
  • Dr. Ernst Wagner
    Friedrich-Alexander-Universität Erlangen
  • Gabriele Weigt
    bezev - Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V./Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe deutscher Nichtregierungsorganisationen e.V
  • Harald Willert
    Allgemeiner Schulleitungsverband Deutschland e.V.

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Hochschule

Im Fachforum Hochschule arbeiten Vertreter/innen von Hochschulen mit hochschulnahen gesellschaftlichen Gruppierungen zusammen. Ihre Aufgabe ist es, Ideen und Bilder einer nachhaltigeren Hochschullandschaft in konkrete Handlungsfelder, Ziele und Maßnahmen zu übersetzen, durch die das gegenwärtige Hochschulsystem sich intensiver auf den Weg machen kann, den Anforderungen des Weltaktionsprogramms BNE und der UN-Agenda 2030 gerecht zu werden. Die besondere Herausforderung liegt darin, dass Hochschulen autonome Expertenorganisationen sind, die in der föderalen Struktur der Bundesrepublik Deutschland durch die entsprechenden Ministerien der 16 Bundesländer gesteuert werden. Mittlerweile herrscht auf allen politischen Ebenen und auch in vielen Hochschulen das Bewusstsein vor, dass der Weg zu einer nachhaltigeren Hochschullandschaft gemeinsame transformative Kräfte braucht. Diese sollen durch die Handlungsfelder und Ziele, die das Fachforum Hochschule entwickelt hat, angeregt und ausgerichtet werden.

Mitglieder Fachforum Hochschule

  • Prof. Dr. Georg Müller-Christ (Vorsitzender des Fachforums)
    Universität Bremen
  • Johannes Geibel (Co-Vorsitzender des Fachforums)
    netzwerk n e. V. 
  • Ralf Behrens
    Behörde für Umwelt und Energie Hamburg 
  • Miriam Block
    Kompetenzzentrum Nachhaltige Universität Hamburg 
  • Stefanie Busch
    Hochschulrektorenkonferenz 
  • Dr. Oliver Foltin
    Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST) 
  • Dr. Kambiz Ghawami
    World University Service - Deutsches Komitee e.V. 
  • Liane Hryca
    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
  • Prof. Dr. Ralf Isenmann
    Hochschule für angewandte Wissenschaften München
  • Helen Koepke
    Universität Osnabrück/Kulturweit
  • Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte
    Universität Duisburg-Essen
  • Dr. Dietmar Kress
    Greenpeace e.V.
  • Prof. Dr. Daniel Lang
    Leuphana Universität Lüneburg
  • Eckart Lilienthal
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Dr. Claudia Lücking-Michel
    Deutscher Bundestag
  • Prof. Dr. Carsten Manz
    Hochschule Konstanz Technik, Wirtschaft und Gestaltung
  • Prof. Dr. Gerd Michelsen
    Leuphana Universität Lüneburg
  • Mdgt. Dr. Michael Mihatsch
    Bayerisches Staatsministerium für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst
  • Prof. Dr. Heike Molitor
    Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde
  • Bettina Münch-Epple
    Bündnis ZukunftsBildung/WWF-Stiftung - World Wide Fund For Nature
  • Prof. Dr. Gabriele Reinmann
    Universität Hamburg - Hamburger Zentrum für Universitäres Lehren und Lernen (HUL)
  • Prof. Dr. Alexander Siegmund
    Pädagogische Hochschule Heidelberg
  • Dr. Mandy Singer-Brodowski
    Freie Universität Berlin - Institut Futur
  • Felix Spira
    rootAbility gUG

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Non-formelles, informelles Lernen / Jugend

Das non-formale und informelle Lernen gewinnt vor dem Hintergrund des Lebenslangen Lernens für die notwendige Transformation der Gesellschaft im Sinne der SDG eine immer stärke Bedeutung. Unter dem Begriff des non-formalen und informellen Lernens werden alle Bildungsangebote für die unterschiedlichsten Zielgruppen außerhalb des formalen Bildungssystems zusammengefasst. Auch die immer wichtiger werdende Erwachsenenbildung zählt zu diesem Bereich. Die Akteur/innen und Organisationen des Bereichs non-formales und informelles Lernen / Jugend zeichnen sich durch Vielfalt, Kreativität, Diversität und Unabhängigkeit aus und verfügen daher über ein hohes Innovationspotential zur Umsetzung von BNE. Im Vergleich zur formalen Bildung ist das non-formale und informelle Lernen / Jugend nicht institutionell verfasst und nicht strukturell finanziert und dadurch mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Außerschulische Lernorte sind wichtige Partner in der Entwicklung von lokalen Bildungslandschaften.

Über 60% der Dekade Projekte sind dem non-formalen und informellen Lernen/Jugend zuzurechnen. Dies zeigt die hohe Relevanz für die Arbeit des Fachforums non-formales und informelles Lernen / Jugend, welches sich auch in den formulierten Handlungsfeldern und Zielen widerspiegelt. Das breite Spektrum an unterschiedlichen Lernorten, Themen und Methoden bietet den Lernenden eine große Vielfalt an Bildungs- und Handlungserfahrungen im Kontext nachhaltiger Entwicklung. Fünf unterschiedliche Partnernetzwerke speisen ein breites Themenspektrum in das Fachforum non-formales und  informelles Lernen / Jugend ein. Im europäischen und internationalen Kontext sind formale Bildungsstrukturen sowie non-formale und informelle Bildungsangebote umfassender verschränkt als in Deutschland. Hier besteht ein dringender Nachholbedarf.

Mitglieder Fachforum non-formales, informelles Lernen / Jugend

  • Silke Ramelow (Vorsitzende des Fachforums)
    BildungsCent e.V.
  • Hanna Thon (Co-Vorsitzende des Fachforums)
    Bündnis ZukunftsBildung:NAJU - Naturschutzjugend
  • Dr. Joachim Borner
    Kolleg für Management und Gestaltung nachhaltiger Entwicklung gGmbH
  • Annette Dieckmann
    Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e. V.
  • Korina Dörr
    Deutscher Sparkassen- und Giroverband e.V.
  • Michael Flohr
    netzwerk n e. V.
  • Jennifer Gatzke
    Hessische Bildungsinitiative Nachhaltigkeit / Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e.V. Hessen
  • Dirk Hennig
    FÖJ - Forstamt Hachenburg -Forstliches Bildungszentrum Rheinland-Pfalz
  • Marina Hethke
    Universität Kassel 
  • Dr. Verena Holz
    Leuphana Universität Lüneburg 
  • Jasson Jakovides
    Fields Corporate Responsability
  • Hannah Kalhorn
    Engagement Global gGmbH Service für Entwicklungsinitiativen - ENSA-Programm
  • Thomas Koch
    Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz
  • Maria-Elisabeth Loevenich
    Codewalk ICT Consulting, Projektbüro BNE Bad Honnef
  • Lisi Maier
    Bund der Deutschen Katholischen Jugend
  • Katharina Morlang
    Deutsche Sportjugend im Deutschen Olymischen Sportbund e.V.
  • Dominik Naab
    Deutscher Bundesjugendring
  • Mareike Rehse
    Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume des Landes Schleswig-Holstein
  • Gert Sanders
    Jugend im Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUNDjugend)
  • Korinna Sievert
    Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)
  • Prof. Dr. Petra Skiebe-Corrette
    Freie Universität Berlin
  • Jens Tanneberg
    Klimahaus Bremerhaven 8° Ost/ Klimahaus Betriebsgesellschaft mbH
  • Tobias Thiele
    Kinder- und Jugendwerk der Naturfreunde - Verein zur Förderung der Naturfreundejugend Deutschlands e.V.

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Berufliche Bildung

Die unmittelbare strukturelle Verknüpfung zwischen dem beruflichen Bildungssystem und dem Beschäftigungssystem eröffnet ein großes Potential für die Gestaltung und Erfahrung nachhaltiger Entwicklung und somit auch für die Berufliche Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE). Im Zentrum der beruflichen Bildung, der dualen Ausbildung, aber auch in der Fort- und Weiterbildung eignen sich Lernende neues berufsspezifisches Wissen und Kompetenzprofile an und lernen gleichzeitig, diese in den Kontext einer nachhaltigen Entwicklung einzuordnen (Fachwissen und Orientierungswissen).

Im Fachforum Berufliche Bildung arbeiten Vertreter/innen aus den relevanten Entscheidungsebenen der Beruflichen Bildung zusammen. Ziel der Arbeit des Fachforums ist es, Potentziale und Ansatzpunkte für eine noch stärkere Implementierung von BBNE in die Arbeitsweilt zu erschließen und sowohl Handlungsbedarfe, als auch Modelle/Konzepte für die Umsetzung abzuleiten.

Mitglieder Fachforum Berufliche Bildung

  • Dr. Volker Born (Vorsitzender des Fachforums)
    Zentralverband des Deutschen Handwerks e.V. (ZDH) 
  • Thomas Giessler (Co-Vorsitzender des Fachforums)
    Deutscher Gewerkschaftsbund
  • Helga Berg
    Bundesministerium für Bildung und Forschung 
  • Johanna Bittner-Kelber
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie 
  • Dr. Barbara Dorn
    Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e.V. 
  • Andrea Dorneich
    Engagement Global gGmbH Service für Entwicklungsinitiativen
  • Verena Exner
    Deutsche Bundesstiftung Umwelt
  • Prof. Dr. Andreas Fischer
    Leuphana Universität Lüneburg
  • Cornelia Frettlöh
    Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH
  • Dr. Monika Hackel
    Bundesinstitut für Berufsbildung
  • Lothar Hartmann
    memo AG
  • Dr. Esther Hartwich
    Deutscher Industrie- und Handelskammertag
  • Barbara Hemkes
    Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)
  • Ansgar Klinger
    Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
  • Andrea Koch
    dm-drogerie markt gGmbH + Co. KG
  • Prof. Dr. Werner Kuhlmeier
    Universität Hamburg
  • Stefan Nowatschin
    Bundesverband der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen e.V.
  • Wolfgang Pabel
    Der Bundeselternrat
  • Stefan Platzek
    Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Berlin
  • Lissi Reitschuster
    MANEMO eG - Akademie für nachhaltige Entwicklung von Mensch und Oekonomie
  • Christine Sauer
    Bündnis ZukunftsBildung/Innowego – Forum Bildung & Nachhaltigkeit eG
  • Annette Schnopp
    Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
  • Julia Seim
    Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
  • Thomas Sondermann
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Erika Takano-Forck
    Der Bundeselternrat

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Kommunen

Wenn der Wandel zu einer nachhaltigen Gesellschaft gelingen soll, muss Nachhaltigkeit lokal verankert und vor Ort mit Leben gefüllt werden. Eine große Zahl von Kommunen hat Nachhaltigkeit bereits als Standortfaktor und Thema der Zukunft erkannt.

Die UNESCO hat in ihrer Roadmap zur Umsetzung des Weltaktionsprogramms Bildung für nachhaltige Entwicklung (WAP BNE) für die Jahre 2015-2019 die „Förderung nachhaltiger Entwicklung auf lokaler Ebene“ als eine von insgesamt fünf Prioritäten besonders hervorgehoben. Die UNESCO sieht BNE in Städten, Gemeinden und Kreisen als wichtigen Unterstützer für eine gelingende nachhaltige Entwicklung.

Die vorliegenden Handlungsfelder und Ziele des Fachforums Kommunen beschreiben, wie Kommunen, die sich für mehr Bildung für nachhaltige Entwicklung öffnen, diese strukturell verankern können. Sie zeigen beispielhafte Schritte auf dem Weg der Verwirklichung von BNE auf lokaler Ebene. Wie genau dieser Weg aussieht, wird bestimmt vom bisherigen Engagement sowie der Selbstverwaltungshoheit und Leistungsfähigkeit jeder einzelnen Gemeinde, jeder Stadt und jedes Kreises unter Beteiligung der lokalen Bildungsakteure. Die folgenden Empfehlungen sollen Kommunen dabei helfen, ihre Ziele für eine nachhaltige Entwicklung gezielt zu verwirklichen, indem sie BNE als hilfreiches Instrument einsetzen und dabei in einem partizipativen Prozess möglichst viele Akteure einbinden.

Mitglieder Fachforum Kommunen

  • Dr. Manfred Beck (Vorsitzender des Fachforums)
    Stadt Gelsenkirchen
  • Prof. Dr. Inka Bormann (Co-Vorsitzende des Fachforums)
    Freie Universität Berlin
  • Josef Ahlke
    BürgerStiftung Erfurt
  • Ulrich Burchardt
    Stadt Konstanz
  • Dr. Christian Büttner
    Stadt Nürnberg
  • Birgit Eschenlohr
    Bündnis ZukunftsBildung/Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
  • Bernadette-Julia Felsch
    Landeshauptstadt München
  • Jürgen Forkel-Schubert
    Behörde für Umwelt und Energie Hamburg
  • Florian Frank
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Stefan Kuhn
    ICLEI - Local Governments for Sustainability - European Secretariat
  • Uwe Lübking
    Deutscher Städte- und Gemeindebund e.V.
  • Georg Lüdtke
    Gemeinde Alheim
  • Katherina Reiche
    Verband kommunaler Unternehmen e.V.
  • Sascha Rex
    Deutscher Volkshochschul-Verband e.V.
  • Martin Schenkelberg
    Deutscher Städtetag
  • Bettina Schwertfeger
    Bundesministerium für Bildung und Forschung
  • Annette Turmann
    Engagement Global gGmbH - Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
  • Jan Wildefeld
    EUROPARC Deutschland e.V.
  • Prof. Martin zur Nedden
    Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH

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Allgemeine Anmerkungen

Unter dem Bereich "Allgemeine Anmerkungen" haben Sie die Möglichkeit, über ein Kontaktformular Ihre allgemeinen Anmerkungen zum Nationalen Aktionsplan Bildung für nachhaltige Entwicklung abzugeben.

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